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Hinter der Fassade!

Rechtspopulistische Strategien und Argumentationsmuster

Was sagen eigentlich die, die so oft sagen, dass sie nichts mehr sagen dürften?
Noch wichtiger, was meinen sie damit? Diese Broschüre blickt hinter die
Fassade rechtspopulistischer Parteien und entlarvt ihre Strategien und
Argumentationsmuster. Analysiert wird anhand von der Themenfelder
Anti-Establishment, Gleichstellungs- & Familienpolitik, Migrations- &
Asylpolitik, Feindbilder & Vorurteile, Innere Sicherheit, Abwertung von
Arbeitslosen, wie sich Rechtspopulist/innen positionieren und welche Absichten
sie verfolgen. Die Broschüre möchte ihre Leser/innen damit bei der
eigenen Positionierung und Auseinandersetzung gegen rechtspopulistische
Aussagen unterstützen.

Download der Broschüre:
Hinter der Fassade! (pdf, 3.8 MB)

„Hand reichen. Willkommenskultur leben.“

Zum Engagement für eine Willkommenskultur

Das Landesberatungsnetzwerk "pro aktiv gegen rechts" ermutigt in seiner neuen Publikation „Hand reichen. Willkommenskultur leben.“ zum Engagement für eine Willkommenskultur. Der achtseitige Flyer im Postkartenformat klärt über Fluchtursachen und die Situation von Flüchtlingen im Lande Bremen auf. Außerdem widerlegt die Handreichung rechtsextreme Vorurteile und Stammtischparolen gegen Flüchtlinge. Der Clou dabei: Wer nach der Lektüre überzeugt ist, kann die Rückseite des Flyers als Poster verwenden und sich als Für-sprecher/in der Willkommenskultur visuell positionieren.
Anlass für den Flyer ist auch die Mobilmachung rechtsextremer Parteien gegen Flüchtlingsunterkünfte. Initiativen gegen Rechtsextremismus, wie die Amadeu Antonio Stiftung, haben kürzlich bedrückende Zahlen veröffentlicht: Von Jahresbeginn bis zum 1. März wurden bundesweit 21 Unterkünfte in denen Asylberwerber/innen leben, angegriffen. Oft stecken Angehörige der rechtsextremen Szene hinter den Taten. Nicht selten versuchen sie sich dabei als vermeintliche Bürgerinitiative zu tarnen und verbreiten über soziale Netzwerke Hass und Vorurteile gegen Asylbewerber/innen. „Auch in Bremen versuchen Parteien des rechtsextremen Spektrums über das Internet gegen neue Unterkünfte mobil zu machen“, berichten die Mitarbei-ter/innen von pro aktiv gegen rechts. Jenseits der virtuellen Welten verteilten die Rechtsextremist/innen Flyer und Aufkleber. Nach Einschätzung der Beratungsstelle versucht diese Propaganda, Ängste zu schüren: „Mit falschen Zahlen und haltlosen Behauptungen will man die Menschen in Panik versetzen und aufwiegeln“. Erfolgreich sind die „braunen Kamerad/innen damit in Bremen bislang nicht. „Das ist auch ein Verdienst der vielen Initiativen und Organisationen in den Stadtteilen, die ganz bewusst für eine Willkommenskultur werben“, betont man bei "pro aktiv gegen rechts". Diese Bestrebungen möchte die neue Publikation „Hand reichen. Willkommenskultur leben.“ un-terstützen.
In die inhaltliche Ausgestaltung der Handreichung bezog das Landesberatungsnetzwerk bewusst Initiativen, Institutionen und Organisationen aus Bremen und Bremerhaven mit ein. „So konnten wir uns die Expertise von Fachleuten reinholen. Außerdem macht die breite Be-teiligung deutlich: Wer sich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzt, steht nicht alleine da“, begründet die Beratungsstelle das Vorgehen. Tatsächlich dürfen all diejenigen mit der Unterstützung eines ganzen Stadions rechnen. Denn beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim wollen sich auch die Werder-Fans mit einem Riesen-Banner positionieren. Thomas Hafke vom Fanprojekt Bremen e.V. kennt die Motivation der Kurve beim Projekt mitzumachen: „Bei Werder spielen schon seit Jahrzehnten Menschen aus anderen Ländern. Deshalb unterstützen die Fans auch die Flüchtlinge, die aus Not oder wegen Verfolgung Sicherheit in der Bundesrepublik suchen“.

Der Flyer steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

Hand reichen. Willkommenskultur leben. (pdf, 224.9 KB)

AUFDECKEN!

Rechtsextreme Gefährung am Arbeitsplatz

Deckblatt Broschüre

Das Landesberatungsnetzwerk "pro aktiv gegen rechts – Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven" hat eine Broschüre zum Thema "Rechtsextreme Gefährdung am Arbeitsplatz" veröffentlicht. Die kostenlose Publikation mit dem Titel "Aufdecken!" informiert auf 24 Seiten über den Umgang mit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus in der Arbeitswelt. "Aufdecken!" ist nach "Rechtsextremist/innen nicht auf den Leim gehen – Ein Ratgeber für die Gastronomie" die zweite themenbezogene Broschüre. Die Texte richten sich an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Neben Interviews und Reportagen mit Betroffenen gibt die Broschüre rechtliche Hinweise zum Umgang mit Diskriminierungserfahrungen und rechtsextremen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Broschüre steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

AUFDECKEN! Rechtsextreme Gefährdung am Arbeitsplatz (pdf, 1 MB)

Aktualisiertes Informationsschreiben für Schulen des Landes Bremen

Angebote für Schulen im Land Bremen zur Auseinandersetzung mit Schüler/innen im Themenfeld Rechtsextremismus

Informationsschreiben für Schulen

Das Informationsschreiben für Schulen steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

Informationsschreiben für Schulen des Landes Bremen (pdf, 768.5 KB)

Fünfter Bericht über Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Lande Bremen

2008-2012

Am 7. Mai 2013 hat die Bremer Landesregierung den Senatsbericht „Fünfter Bericht über Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Lande Bremen 2008 – 2012“ verabschiedet und daraufhin der Bremischen Bürgerschaft vorgelegt. Der Bericht wurde unter der Federführung des Senators für Inneres und Sport ressortübergreifend verfasst. Das Landesberatungsnetzwerk pro aktiv gegen rechts hat dazu wesentliche Beiträge geliefert, insbesondere zu dem, was Rechtsextremismus im Jugendbereich betrifft. Erfreulicherweise konnte dabei auch auf die Expertise einiger freier Träger wie VAJA e.V., das Bremer Fanprojekt oder das LidiceHaus zurückgegriffen werden.

Der Senatsbericht steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:
Senatsbericht 2008-2012 (pdf, 417.1 KB)

Lagebild 2010/2011

Rechtsextreme und rechtspopulistische Erscheinungsformen im Land Bremen

Sollten Sie Interesse am Lagebild 2010 / 2011 - rechtsextreme und rechtspopulistische Erscheinungsformen im Land Bremen haben, kontaktieren Sie uns gern:

Demokratiezentrum Land Bremen

"pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven"

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung der Beratungsstelle

Unter folgendem Link finden Sie die Projektbeschreibung unserer Beratungsstelle zum Download:
Handout Projektbeschreibung (pdf, 211.4 KB)

"Rechtsextremist/innen nicht auf den Leim gehen"

Ein Ratgeber für die Gastronomie

Ein Ratgeber für die Gastronomie
Ein Ratgeber für die Gastronomie

Rechtsextreme Anmietungsversuche zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren ist nicht immer einfach. Häufig werden Veranstaltungen von Rechtsextremist/innen zum Beispiel als "Sommerfest" oder auch als private "Geburtstagsfeier" deklariert. Derartige Vorfälle gab es bereits in der Vergangenheit. Um solche Anmietungsversuche im Vorfeld zu verhindern, müssen sie zunächst als solche erkannt werden.

In diesem Kontext haben "pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven", die NGG und der DEHOGA in Zusammenarbeit mit der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin eine Broschüre herausgegeben, um Eigentümer/innen, Pächter/innen, Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen der Gastronomie zu informieren. Es werden Handlungsmöglichkeiten und mögliche Erkennungszeichen von Rechtsextremist/innen aufgezeigt, um Anmietungsversuche frühzeitig erkennen zu können und diese im Vorfeld zu verhindern.

Die Broschüre steht Ihnen hier (seit dem 02. Dezember 2011) zum Download zur Verfügung:
Rechtsextremist/innen nicht auf den Leim gehen (pdf, 465.1 KB)

Verfassungsschutzbericht 2011

Das Landesamt für Verfassungsschutz in Bremen hat seinen Jahresbericht 2011 veröffentlicht.

Der Bericht steht hier zum Download bereit.

Bericht (pdf, 3.1 MB)

Handreichung von jugendschutz.net

"Rechtsextremismus online - Beobachten und effektiv bekämpfen"

Rechtsextreme Gruppen und Personen nutzen das Internet, um rassistische Hetze und neonazistische Propaganda zu verbreiten. Seit 1998 recherchiert jugendschutz.net die Szene, entzieht unzulässigen Angeboten die Plattform und erarbeitet medienpädagogische Handreichungen, um Hass-Propaganda zu entlarven und Zivilcourage im Netz zu fördern

Bericht 2011 (pdf, 3.7 MB)

AAP-Studie "Kollektivistische Entwertungen in der Schule"

Forschungsvorhaben im Auftrag von pro aktiv gegen rechts: Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven

2009 hat die Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen im Auftrag von "pro aktiv gegen rechts" eine Studie erstellt zur Verbreitung und zum Umgang mit Facetten rechtsextremer Deutungsmuster in Bremer und Bremerhavener Schulen.

Diese Studie steht hier zum Download bereit.
AAP-Studie, 2009 (pdf, 605 KB)

„Handlungsfähig bleiben – handlungsfähig werden“

Rechtliche Grundlagen und Handlungsempfehlungen für Eltern rechtsextremer Jugendlicher

Autor: Cornelius Peltz-Förster

Ziel der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage dieses Buches bleibt, primär Eltern von rechtsextrem orientierten Jugendlichen ein Handwerkszeug an die Hand zu geben, um in der Auseinandersetzung mit ihrem Kind handlungsfähig zu bleiben oder es wieder zu werden. Dieses Buch richtet sich aber auch an Multiplikator/innen in der (sozial-) pädagogischen Arbeit sowie an Lehrerinnen und Lehrer.
Im Mittelpunkt steht dabei der Ansatz, den Zugang zur Auseinandersetzung mit dem Kind nicht ausschließlich über subjektive Moralvorstellungen oder Bewertungen der Eltern, sondern zusätzlich über rechtliche Grundlagen zu wählen.
Anhand von Fragen wie „Was können Eltern unternehmen, wenn ihr Kind in seinem Zimmer ‚rechte Musik’ hört?“ und weiteren Fragestellungen werden sowohl der rechtliche Rahmen elterlichen Handelns als auch Handlungsempfehlungen benannt. Die Antworten werden von einer betroffenen Mutter sowie zwei Aussteigern mit Blick auf ihre „Alltagstauglichkeit“ kommentiert.
Die Geschichte der betroffenen Mutter wird darüber hinaus ausführlich dokumentiert. Neben Informationen zu Hintergründen und Ursachen rechtsextremer Orientierungen und einer kommentierten Materialliste zum Thema sind Adressen von Beratungs- und Informationsstellen aufgeführt.

Veröffentlicht über „Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt“ Braunschweig 2010, (2. Auflage)

Bezug:

„pro aktiv gegen rechts“ (Bremen)
pro-aktiv-gegen-rechts@soziales.bremen.de

Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (Braunschweig)
Reinhard Koch - info@arug.de