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Termine und Veranstaltungen

11.09.2018- 12.09.2018

"Mit Gewalt ins Paradies?" Fachtagung zur Radikalisierungsprävention

Das Bidl zeigt eine Rolltreppe.

Prävention von Radikalisierung und islamistischem Extremismus ist mehr als nur ein Bündel an Maßnahmen und Gegenstrategien. Prävention bedeutet, einen Schritt voraus zu sein. Prävention kann nur gelingen, wenn sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird.

Die Fachtagung in Bremen soll ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer sein und bietet zugleich eine bewährte Plattform für den multiperspektivischen Austausch und die Vernetzung mit Expertinnen und Experten aus regional verankerten als auch überregional verorteten Institutionen. Neben aktuellen Themen wie beispielsweise die "genderreflektierte Radikalisierungsprävention" oder auch die Frage nach dem Umgang mit den "Kindern der Salafisten" sollen vor allem die "Orte der Prävention" im Fokus der Fachtagung stehen. Die Herausforderungen der Präventionsarbeit in Schulen, in Unterkünften für geflüchtete Minderjährige, im Internet, im Strafvollzug oder auch in Moscheegemeinden sollen beleuchtet und diskutiert werden, um aus den Erkenntnissen geeignete Handlungsstrategien für die Präventionsarbeit ableiten zu können.

Die Veranstaltung richtet sich besonders an Akteure aus der Region, die im Bereich der Radikalisierungsprävention und in den Arbeitsbereichen politische Bildung, Schule, Sozialpädagogik, Sicherheitsbehörden und Journalismus tätig sind.

ZUR ANMELDUNG

Veranstalter*in: Demokratiezentrum Land Bremen, Bundeszentrale für politische Bildung, Landeszentrale für politische Bildung Bremen

Datum: 11.09.2018 - 12.09.2018

Zeit: Beginn um 11 Uhr am 11.09.2018
Ende um 15 Uhr am 12.09.2018

Ort: Dorint Park Hotel Bremen
Im Bürgerpark
28209 Bremen

Weitere Informationen finden Sie hier:

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7. November 2018

Synergien rechts außen!? Wie sich Rechtsextremisten, Rechtspopulisten und Wutbürger gegenseitig den Ball zuspielen

Das Bildn zeigt einen Ball der auf einem Anstoßpunkt liegt. Auf dem Ball steht Deutschland., jpg, 8.1 KB

In den letzten Jahren hat die Bedeutung der so genannten „Neuen Rechten“ und des Rechtspopulismus stark zugenommen. Von Götz Kubitschek, „Ein Prozent für Deutschland“ über die so genannte „Identitäre Bewegung“, PEGIDA bis hin zu „Merkel muss weg“- Demos kommt ein Spektrum zusammen, das es geschafft hat, ihre rassistischen, antisemitischen und menschenverachtenden Inhalte bei großen Teilen der Gesellschaft anschlussfähig zu machen. Es werden bewusst Ängste bedient, Ressentiments befeuert und vermeintlich einfache Lösungen für komplexe gesellschaftliche Probleme präsentiert. Egal ob auf der Straße, im Sportverein, in der Schule oder den Parlamenten, überall scheinen sich ihre Positionen großer Beliebtheit zu erfreuen und werden wieder offen und selbstbewusst vertreten.
Im Vortrag soll es darum gehen, Schnittmengen der verschiedenen Akteur*innen aufzuzeigen und zu erklären, warum gerade diese Inhalte auch in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ auf Zustimmung stoßen. Im zweiten Teil wollen wir die Erfahrungen der Teilnehmenden mit einbeziehen und u.a. den Fragen nachgehen, was wir diesem Trend entgegensetzen können und wie die Menschen, die nicht in das klassische Bild des desintegrierten und gewaltsuchenden Neonazis passen, von Präventions- und Interventionsangeboten erreicht werden können.

Veranstalter*innen: pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven und
reset - Beratung und Begleitung bei der Loslösung vom Rechtsextremismus im Land Bremen in Kooperation mit der Volkshochschule Bremerhaven

Datum: 7. November 2018

Zeit: 18.30 - 20.00 Uhr

Ort: VHS Bremerhaven, Lloydstr. 15, 27568 Bremerhaven

23. Oktober 2018

Ausgestiegen aus der rechtsextremen Szene:

Das Bild zeigt das Logon der Beratungsstelle reset, jpg, 33.7 KB

Hat jede*r eine zweite Chance verdient?

Ein gelungener Ausstieg aus rechtsextremen Szenezusammenhängen beinhaltet neben dem Verzicht auf Gewalt, der kritischen Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Einstellung sowie der biografischen Aufarbeitung auch einen Wiedereinstieg in die Zivilgesellschaft. Denn nur durch eine gute Re-Integration kann das Risiko von Rückfällen minimiert werden. Doch häufig stoßen Ausgestiegene aufgrund ihrer Vergangenheit auf Ablehnung und begegnen etwa Problemen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz oder beim Aufbau eines außerszenischen Umfeldes. Dabei müssten eigentlich positive Anreize und Zukunftsperspektiven geboten werden, um Zweifler*innen zu ermutigen, sich überhaupt an eine Aussteigerhilfe zu wenden.

Die damit einhergehenden Herausforderungen für alle Beteiligten wollen wir mit Ihnen diskutieren und sowohl wissenschaftlich als auch praxisnah den Fragen nachgehen:
Wie laufen Ausstiegs- bzw. Distanzierungsprozesse überhaupt ab? Welche Kriterien müssen dabei erfüllt werden, um die Abkehr von der rechten Szene glaubhaft zu machen? Und welche Rolle spielt das soziale Umfeld?

Veranstalter*innen: reset in Kooperation mit Dr. phil. Christian Pfeil (Arbeitsstelle Rassismus, Fundamentalismus, Gewalt: Analyse, Prävention, Forschung und Beratung für pädagogische Arbeitsfelder (ARFG) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Datum: 23. Oktober 2018

Zeit: 19.00-20.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

Ort: KUKOON - Kulturkombinat offene Neustadt/Bremen, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

Vergangene Veranstaltungen

Demokratiekonferenz am 26. April 2018

Das Bild zeigt auf grünem Hintergrund mit pinker Schrift den Text: In Zukunft-  Gemeinsam... gegen menschenfeindliche Angriffe!

Die drei Partnerschaften für Demokratie Bremerhaven, Bremen Nord und Bremen Mitte und das Demokratiezentrum im Land Bremen laden am Donnerstag, den 26. 04.2018 ab 16:30 Uhr zur Demokratiekonferenz 2018 unter dem Titel "In Zukunft – Gemeinsam! Gegenstrategien und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit menschenfeindlichen Angriffe“ in den Denkort Bunker Valentin in Bremen ein. Vor Beginn der Konferenz besteht die Gelegenheit zur Führung durch den Denkort Bunker Valentin (begrenzte Plätze - Anmeldung erforderlich!).

Das ausführliche Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier hier (pdf, 240.2 KB).

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