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Termine und Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

23.10.2019

EIN FACHTAG VON VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN IM NORDEN

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Mit Vorträgen von

Lynn Berg | Wissenschaftliche Referentin, Leitung des Themenbereichs Rechtspopulismus, soziale Frage und Demokratie am FGW, Düsseldorf
Gesellschaftliche Desintegrationsprozesse- Eine Gefahr für die Demokratie? Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf autoritäre Entwicklungen in Gesellschaft und Politik

Dr. Sebastian Winter | Verwaltungsprofessur für Heilpädagogik, an der Hochschule Hannover, Mitherausgeber „Freie Assoziation. Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie“
Die Wiederkehr des Autoritären Charakters. Warum extrem rechte Weltanschauungen affektiv attraktiv wirken können

Hier finden Sie weitere Informationen zum Fachtag Demokratie in Gefahr? 2019

24.10.2019

Antifeminismus | Demokratiegefährdung und „Einstiegsdroge“ in die extreme Rechte

Das Logo der Partnerschaft für Demokratie Bremen Mitte/Viertel und Findorff, gif, 566.9 KB

Feminismus wird angefochten, seit es ihn gibt. Dennoch zeichnet sich derzeit ein Rückwärtstrend in Sachen der Gleichberechtigung der Geschlechter ab: Im Internet, an Universitäten oder in den Parlamenten werden die Angriffe und Politiken gegen feministische Errungenschaften vehementer und organisierter.
Rechte haben den offenen Antifeminismus zur politischen Agenda erklärt und die Frauenrechte in ganz Europa im Visier. Antifeminismus und das Feindbild Gender sind zentrale Elemente im Rechtspopulismus und zugleich Bindeglied bis weit in konservative und bürgerliche Spektren. Er dient als „Einstiegsdroge“ in rechte Gruppierungen. Insbesondere die rassistische Vereinnahmung von Frauenrechten (z.B. Kandel und Chemnitz) erweist sich als mobilisierungsstark.
Gemeinsam mit Eszter Kováts, Judith Rahner und Lisa Hempel diskutieren wir wie Antifeminismus als Demokratiegefährdung entgegengetreten können.

Eszter Kováts | Politikwissenschaftin, Budapest und Berlin. Forschungsschwerpunkt: Feindbild „Genderideologie” im globalen Kontext der Stärkung der Rechten. Seit 2012 ist sie zuständig für das Genderprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung für Ostmitteleuropa in Budapest
Judith Rahner | Leiterin der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus bei der Amadeu Antonio Stiftung. Musik- und Erziehungswissenschaftlerin, Gender-Studies
Lisa Hempel | Leiterin der bundesweiten Fachstelle „Rechtsextremismus und Familie“ - (RuF), Bildungsreferentin, Schwerpunkte: neonazistische Kindererziehung, Frauen und Mädchen in der extremen Rechten, kritische Extremismustheorie, Hate-Crime

Facebook https://www.facebook.com/events/533507940718799/

Veranstalter*innen: Eine Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie Bremen Mitte/Viertel und Findorff im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Datum: 24. Oktober 2019
Zeit: 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Ort: KWARDRAT | Wilhelm-Kaisen-Brücke 4 | 28199 Bremen

08.11.2019

Der zweite Anschlag | Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen.

Filmplakat Der Zweite Anschlag, png, 100.1 KB

Filmvorführung und Gespräch mit der Regisseurin Mala Reinhardt und Protagonist*innen

Der Film dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen rassistischer Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. Angesichts von anhaltenden rassistischen Ausschreitungen, der unzureichenden Aufklärung des NSU-Komplexes und dem Einzug der AfD in die politische Landschaft der BRD haben Mai Phuong, Ibrahim Arslan und Osman Tasköprü eine Entscheidung getroffen: Sie werden nicht länger schweigen. Dabei verweben sich ihre Geschichten. Und während sie für eine lückenlose Aufklärung und ein Ende der Gewalt eintreten, entsteht ein Netzwerk aus Menschen, die ähnliches erlebt haben. So erhebt auch Gülüstan Ayaz-Avci, deren Partner Ramazan bereits in den 1980ern von Nazis ermordet wurde, ihre Stimme. Ihr Fall zeigt, dass rassistische motivierte Gewalt in Deutschland nicht erst mit der Wiedervereinigung beginnt. Auch Özge Pinar Sarp berichtet von aktuellen Entwicklungen und eröffnet im Film eine migrantische Perspektive auf antifaschistisches Engagement in Deutschland. Als sie vor wenigen Jahren nach Deutschland kam und selbst politisch aktiv wurde, bekam auch sie tief verankerten alltäglichen Rassismus zu spüren.
DER ZWEITE ANSCHLAG eröffnet einen detaillierten Einblick in den Kampf migrantischer Communities gegen Rassismus in Deutschland.

Veranstalter*in: Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Datum: 8. November 2019
Zeit: 18.00 Uhr
Ort: Freizi Alt Aumund | Aumunder Heerweg 89 | 28757 Bremen

11.- 12.11.2019

Zwischen „rechten Kindern“ und Kinderrechten – Rechtsextremismus in Jugend und Familienstrukturen

Zwischen „rechten Kindern“ und Kinderrechten – Rechtsextremismus in Jugend und Familienstrukturen, PNG, 77.4 KB

Die Wechselwirkungen zwischen Rechtsextremismus und Familienstrukturen sind vielfältig: Ob
im Kontext von Geschlechterrollen in den Familien und bei Erziehungsstilen, bei Auffälligkeiten
von Kindern aus rechtsextremen Familien oder im Fortschreiben von rechtsextremer Ideologie
über Generationen hinweg. Dies kann Fachkräfte vor große Herausforderungen stellen.
Demgegenüber können Familien bzw. das soziale Umfeld aber auch Distanzierungs- und
Ausstiegsprozesse von (extrem) rechten jungen Menschen befördern.
Die Fachtagung nimmt verschiedene Facetten des Themas in den Blick: Am ersten Tag liegt der
Schwerpunkt auf Problemstellungen, die sich in der Arbeit mit rechtsextremen
Familienstrukturen stellen. Am zweiten Tag liegt der Fokus auf rechtsextrem orientierten
Jugendlichen und ihrer Einbindung in familiäre Systeme und soziales Umfeld.

VORTRÄGE:
Prof.*in Esther Lehnert, Alice Salomon Hochschule Berlin
Prof. Kurt Möller, Hochschule Esslingen

WORKSHOPS:
Lisa Hempel, Fachstelle RuF | Eva Prausner, ElternStärken
Andreas Speit, Freier Journalist und Autor
Katrin Degen, TH Nürnberg
Fabian Jellonnek, Achtsegel.org
Bernd Knobloch, CoBa-Yana | Ole Völkel, Dennis Rosenbaum, VAJA e.V.
Barbara Westhof / Johanna Runge, #denknet

Veranstalter*innen: LidiceHaus, VAJA e.V.
Datum: 11.- 12. November 2019
Zeit: 11.11.19 ab 12.30 Uhr bis 12.11.19 bis 14.00 Uhr
Ort: Jugendbildungsstätte LidiceHaus | Weg zum Krähenberg 33a | 28201 Bremen

14.11.2019

Fachtag der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg"

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Mit Nazis reden?- Ja. Über Ausstieg

Die Frage, ob und wie man mit Nazis reden soll steht hier oftmals im Mittelpunkt. Wir sagen JA und zwar über Ausstieg, denn: an vielen Orten gibt es keine Alternative. Die Ideologie der extremen Rechten lässt sich in unterschiedlichen Formen bis in die Mitte der Gesellschaft wiederfinden. Damit erhöht sich auch der Bedarf, einen kritischen Umgang mit extrem rechten Menschen und deren Auftreten zu finden.
Ob in Schule, im Betrieb, oder im Feld der Sozialen Arbeit haben viele Praktiker*innen ihre ganz eigenen Erfahrungen mit extrem rechten Menschen gemacht. Häufig ist es fraglich, wie hier eine zielgerichtete Kommunikation aussehen kann, die Aussagen nicht affirmiert und gleichzeitig ein Gespräch ermöglicht. Wir, als Dachverband zivilgesellschaftlicher
Ausstiegsberatungen aus der extremen Rechten wollen unsere Erfahrungen in diesem Feld teilen und beim Fachtag konkrete Handlungsoptionen aufzeigen.
Das Programm zur Veranstaltung sowie Informationen zu den Workshops finden Sie hier PDF Fachtag der Bundesarbeitsgemeinschaft Ausstieg zum Einstieg 14.11.2019 (pdf, 568.5 KB)

Bitte melden Sie sich per E-Mail oder telefonisch bis spätestens 1. November 2019 verbindlich für den Fachtag an.

Anmeldung: info@bag-ausstieg.de Telefon: 03641 267130

www.bag-ausstieg.de

Veranstalter*in: Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V.
Datum: 14. November 2019
Zeit: 9.30- 16.00 Uhr
Ort: Hotel FREIgeist | Berliner Str. 30 | 37073 Göttingen

18.11.2019

Fachtag in Bremen

Das Bild zeigt das Logo der Fachstelle Rechtsextremismus und Familie, png, 9.9 KB

Rechtsextremismus - ein Thema der Kinder- und Jugendhilfe im Land Bremen

Die bundesweite Fachstelle Rechtsextremismus und Familie berät seit Jahren Fachkräfte, die sich in ihrem beruflichen Alltag rechtsextremen Familien und neonazistischer Erziehung gegenübergestellt sehen. Die Formen und Themen mit denen Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Alltag mit rechtsextremen Erscheinungsformen konfrontiert sind, sind sehr unterschiedlich. So kann ein jugendlicher Bewohner einer stationären Einrichtung der Jugendhilfe mit rechtsextremen Äußerungen oder dem Tragen einschlägig bekannter rechtsextremer Kleidungsmarken auffallen. Oder aber Fachkräfte arbeiten mit Familien, in denen die Eltern sich rechtsextrem äußern oder in ihrer Wohnung eindeutig rechtsextreme Symbole zur Schau stellen. In jedem dieser Fälle bedarf es einer fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus.

Doch wie können Fachkräfte hier sicher und professionell agieren? Zwei Fragen, die in der Praxis eine zentrale Rolle spielen und auf die wir in dem Workshop eingehen werden, sind:
• Wie beeinflussen rechtsextreme elterliche Haltung und Erziehung die Entwicklung der Kinder?
• Wie lässt sich ein tragfähiges Arbeitsbündnis zu den Eltern herstellen, ohne ihre rechtsextreme Position zu normalisieren oder zu bagatellisieren?

Der Balance-Akt zwischen dem fachlichen und demokratischen Auftrag der Fachkräfte und einer Grenzziehung zu rechtsextremer Ideologie ist dabei oft schwierig.

An unserem Fachtag laden wir Sie dazu ein, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Einführend informieren wir über Strukturen der extremen Rechten im Land Bremen. Zudem erhalten Sie einen Einblick in neonazistische Kindererziehung und rechtsextreme Erziehungsideale. Anschließend diskutieren wir gemeinsam anhand von konkreten Fallbeispielen aus der Bremer Praxis über Herausforderungen, die bei der Konfrontation mit rechtsextremen Familien im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe auftreten können. Abschließend möchten wir uns darüber austauschen, welche weiteren Schritte für die Praxis im Land Bremen wichtig sind, um dem Thema angemessen zu begegnen.

Diese Veranstaltung findet am 20. November erneut in Bremerhaven statt. Für weitere Informationen dazu siehe unten.

Anmeldunganmeldung@lidicehaus.de

Veranstalter*in: Fachstelle Rechtsextremismus und Familie, Lidice Haus e.V.
Datum: 18. November 2019
Zeit: 09:00 – 15:00 Uhr
Ort: LidiceHaus | Weg zum Krähenberg 33a | 28201 Bremen

20.11.2019

Fachtag in Bremerhaven

Das Bild zeigt das Logo der Fachstelle Rechtsextremismus und Familie, png, 9.9 KB

Rechtsextremismus - ein Thema der Kinder- und Jugendhilfe im Land Bremen

Die bundesweite Fachstelle Rechtsextremismus und Familie berät seit Jahren Fachkräfte, die sich in ihrem beruflichen Alltag rechtsextremen Familien und neonazistischer Erziehung gegenübergestellt sehen. Die Formen und Themen mit denen Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Alltag mit rechtsextremen Erscheinungsformen konfrontiert sind, sind sehr unterschiedlich. So kann ein jugendlicher Bewohner einer stationären Einrichtung der Jugendhilfe mit rechtsextremen Äußerungen oder dem Tragen einschlägig bekannter rechtsextremer Kleidungsmarken auffallen. Oder aber Fachkräfte arbeiten mit Familien, in denen die Eltern sich rechtsextrem äußern oder in ihrer Wohnung eindeutig rechtsextreme Symbole zur Schau stellen. In jedem dieser Fälle bedarf es einer fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus.

Doch wie können Fachkräfte hier sicher und professionell agieren? Zwei Fragen, die in der Praxis eine zentrale Rolle spielen und auf die wir in dem Workshop eingehen werden, sind:
• Wie beeinflussen rechtsextreme elterliche Haltung und Erziehung die Entwicklung der Kinder?
• Wie lässt sich ein tragfähiges Arbeitsbündnis zu den Eltern herstellen, ohne ihre rechtsextreme Position zu normalisieren oder zu bagatellisieren?

Der Balance-Akt zwischen dem fachlichen und demokratischen Auftrag der Fachkräfte und einer Grenzziehung zu rechtsextremer Ideologie ist dabei oft schwierig.

An unserem Fachtag laden wir Sie dazu ein, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Einführend informieren wir über Strukturen der extremen Rechten im Land Bremen. Zudem erhalten Sie einen Einblick in neonazistische Kindererziehung und rechtsextreme Erziehungsideale. Anschließend diskutieren wir gemeinsam anhand von konkreten Fallbeispielen aus der Bremer Praxis über Herausforderungen, die bei der Konfrontation mit rechtsextremen Familien im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe auftreten können. Abschließend möchten wir uns darüber austauschen, welche weiteren Schritte für die Praxis im Land Bremen wichtig sind, um dem Thema angemessen zu begegnen.

Anmeldunginfo@rechtsextremismus-und-familie.de
Anmeldeschluss ist der 21.10.2019

Veranstalter*in: Fachstelle Rechtsextremismus und Familie, Lidice Haus e.V.
Datum: 20. November 2019
Zeit: 09:00 – 15:00 Uhr
Ort: Haus der Jugend | Rheinstraße 109 | 27570 Bremerhaven

20.11.2019

Singen, Grölen – Volksgemeinschaft | Zur Situation und Bedeutung von Musik als Propagandamittel in der rechten Szene

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Als Teil der „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ übernimmt Musik eine entscheidende Funktion in der Rekrutierung und Ideologisierung (junger) Menschen. Sie gilt als wichtiges Propagandamittel der extremen Rechten: Durch ihre Texte werden Hass und Menschenfeindlichkeit vermittelt und (junge) Hörer*innen im Sinne rechtsextremer Überzeugungen politisiert. Während eines Distanzierungsprozesses ist daher die Reflexion von Textinhalten sowie die persönliche Bedeutsamkeit bestimmter Szenebands und -musiker*innen fester Bestandteil der Auseinandersetzung mit der (ehemaligen) Faszination. Mittlerweile findet fast jede Musikrichtung eine musikalische Entsprechung im rechten Spektrum und eine der erfolgreichsten Bands des deutschen Rechtsrock ist die Bremer Band ‚Kategorie C‘. Zudem nehmen Verkauf und Handel von CDs, Downloads und Merchandise-Artikeln eine wichtige Rolle für die Finanzierung rechter Strukturen ein.
Im Vortrag werden lokale Strukturen und Akteure sowie Entwicklungen im Feld rechter Musik beleuchtet. Außerdem werden die unterschiedlichen Bedeutungen rechter Musik im Einstiegsprozess thematisiert und über den emotionalen und sozialen Wert von Musik während des Distanzierungsprozesses gesprochen.

Veranstalter*innen: pro aktiv gegen rechts & reset (beide in Trägerschaft des VAJA e.V.), Volkshochschule Bremerhaven
Datum: 20. November 2019
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Volkshochschule Bremerhaven | Lloydstr. 15 | 27568 Bremerhaven

26.11.2019

Rechtsextrem oder islamistisch – nur eine Frage des Zufalls?!

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Eine phänomenübergreifende Betrachtung der Hinwendung junger Menschen zu extremistischen Haltungen

„Ob Jugendliche extrem rechts oder islamistisch werden, ist eine Frage des Zufalls – es hängt eigentlich nur davon ab, wo sie aufwachsen.“ Diese Aussage findet sich in der Erklärung für menschenfeindliche Einstellungen junger Menschen immer wieder. Obwohl es in der Hinwendung zu extrem rechten und religiös-extremistischen Haltungen durchaus Gemeinsamkeiten gibt, lassen sich dennoch markante Unterschiede in den Beweggründen der betroffenen Jugendlichen finden. Um diese Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu beleuchten, lädt der Verein zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit e.V. zu einer phänomenübergreifenden Fachveranstaltung ein. Die Vorstellung unterschiedlicher Hinwendungsfaktoren aus der sozialpädagogischen Praxis wird in einem anschließenden Fachinput des Islam- und Politikwissenschaftlers Dr. Michael Kiefer entsprechend eingeordnet. Die Fachöffentlichkeit und Interessierte sind herzlich eingeladen, diese Erkenntnisse im Anschluss kritisch zu diskutieren.

Dr. Michael Kiefer ist Leiter der Post-Doc Gruppe für „Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“ am Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück. Zudem arbeitet er bei einem anerkannten Jugendhilfeträger in Düsseldorf. Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Islam in Europa, Integration von Zuwanderern im kommunalen Raum, Neo-Salafismus und Radikalisierungsprävention, Antisemitismus und Migration.

Veranstalter*in: kitab und reset // Verein zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit e.V.
Datum: 26. November 2019
Zeit: 15 - 18.00 Uhr
Ort: Theater Bremen, noon / Foyer Kleines Haus | Goetheplatz 1-3 | 28203 Bremen

Vergangene Veranstaltungen

28.09.2019

Speak up! Nacht der Gedanken 2019 – Deine Story

Das Logo von A-Etidal, jpg, 26.3 KB

„Speak Up!“ ist eine Redner*innennacht für Jugendliche und junge Erwachsene. An diesem Abend kannst Du spannenden Persönlichkeiten lauschen und ihnen Fragen stellen. Du kannst durch den Projektmarkt stöbern und Bremer Institutionen und Initiativen kennenlernen. Auch für Dein leibliches Wohl ist gesorgt! Das kulinarisch internationale Buffet wird Dir den Abend versüßen. Dieses Jahr werden nicht nur berühmte Personen zu Dir sprechen, sondern auch Gleichaltrige aus Deinem Freundeskreis oder Deinem Stadtteil, die erfolgreich an den vorbereitenden „Speak-Up!“-Workshops teilgenommen haben. „Speak Up!“ Bietet Dir eine Bühne!

Anmeldung: Anmeldung@al-etidal.de

Redner*innen: Amani Abuzahra, Dozentin, Aktivistin und Autorin | Mirza Odabaþý, Filmregisseur | Usus Mango und Salim Samatou von Rebell Comedy.
Reder*innen aus dem Stadtteil Gröpelingen.
Außerdem: Kunstausstellung „ebenSo“ von Soufeina Hamed und Projektmarkt von lokalen Institutionen (Bremer Jugendring, Lidice Haus, Proaktiv, Islamischer Hochschulbund)

Moderation: Marouan Bedoui, Wissensspeicher

Veranstalter*in: Al-Etidal – Qualifizierungsangebote gegen Radikalisierung und Extremismus (Schura Bremen)
Datum: 28. September 2019
Zeit: 18-22 UHr
Ort: Lichthaus Bremen | Hermann-Prüser-Str. 4 | 28237 Bremen

23. und. 24.09.2019

Fachtagung Gute Bildung in schlechten Zeiten 23. und 24.09.2019

Filmplakat

Am 23. und 24. September 2019 geht die Fachtagung "Gute Bildung in schlechten Zeiten" in die zweite Runde zu der wir herzlich einladen.

Die Tagung wird veranstaltet von der LAG Kritische Bildung und dem ASTA der Uni Bremen und beschäftigt sich mit den Strategien und Zielen der Neuen Rechten sowie den Herausforderungen, die durch die zunehmende Verbreitung und Normalisierung von menschenfeindlichen Einstellungen für Bildungsinstitutionen entstehen.
Die Veranstaltung ist anerkannt als Bildungsurlaub im Land Bremen.

Die Anmeldung ist noch bis zum 15.9. möglich an: liza.kis@die-buchte.de

Programmdetails finden Sie im Flyer zum Fachtag PDF Fachtag LAG KriBi 23 und 24.09.2019 (png, 316.9 KB)
oder auf facebook
https://de-de.facebook.com/events/387834058605782/

Im Rahmen der Fachtagung zeigen wir außerdem den Film "Der zweite Anschlag" am 23.09.2019 um 19 Uhr im Cinema im Ostertor. Der Film lässt Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland zu Wort kommen.
https://derzweiteanschlag.de/

20.09.2019

Aktionstag „Was tun gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ in Bremen Nord

Ich will lieben, wen ich will!, jpg, 59.3 KB

Aktiv werden in Bremen Nord: Am 20. September 2019 können sich Schüler*innen, Jugendliche und interessierte Erwachsene im Rahmen eines Aktionstags mit verschiedenen Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung auseinandersetzen. Ob durch Workshops, Film oder Konzert – die zahlreichen Angebote regen dazu an, auch eigene Denk- und Verhaltensweisen zu überprüfen.

Vormittags finden Workshops für Schulklassen zu den Themen Rassismus, Sexismus oder Homo- und Transfeindlichkeit statt.
Ab 15 Uhr steht das Freizi Alt-Aumund allen Interessierten mit kostenlosen Workshops, Infoständen und Kreativ-Angeboten wie Graffiti, Siebdruck, Rap und syrischem Dabke-Tanz offen. Ein Großteil der Räume ist barrierefrei. Kommt gerne vorbei und bringt viele Menschen mit. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Um 18 Uhr laden wir zur Filmvorführung „Möglichst freiwillig“ ins Gustav Heinemann Bürgerhaus (Kirchheide 49, Vegesack) ein. In der 40-minütigen Dokumentation von Allegra Schneider u.a. geht es um Freundschaft, Schule, Abschiebung, Migration, Roma, Rassismus, Deutschland, Mazedonien, Armut, Hoffnung. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Austausch. https://www.facebook.com/events/654893354991442/

Musikalisch ausklingen wird der Aktionstag mit einem kostenlosen Konzert von Haszcara und Finna vom angesagten Hamburger Label Audiolith. Freut Euch auf politischen HipHop, energiegeladene Punchlines, Gesellschaftskritik und Empowerment!
Einlass ab 19:30 Uhr - Konzertbeginn 20:00 Uhr – Eintritt frei.
im Freizi Alt-Aumund, Aumunder Heerweg 89, Bremen-Vegesack. https://www.facebook.com/events/2170895356371154/

Veranstalter*in: Organisiert wird der Aktionstag von einem breiten Bündnis aus Vereinen, Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen. Hierzu zählen die Partnerschaft für Demokratie Bremen, die Werkstatt Antidiskriminierung e.V., pro aktiv gegen rechts, Katzensprung – Info und Freiraum Bremen Nord und das Freizi Alt-Aumund. Darüber hinaus beteiligen sich Trans*NET OHZ, das NUNATAK – Kultur.Ideen.Raum, der Verein Flüchtling für Flüchtling e. V., das Übergangswohnheim Am Rastplatz und die Stadtbibliothek Vegesack.
Gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Datum: 20. September 2019
Zeit: ab 15.00 Uhr
Ort: Freizi Alt-Aumund, Aumunder Heerweg 89, Bremen-Vegesack

13.05.2019

Max Czollek liest aus "Desintegriert Euch!"

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LESUNG

"Eine Streitschrift über das Integrationstheater"

Max Czollek ist dreißig, jüdisch und wütend. Denn hierzulande herrschen seltsame Regeln: Ein guter Migrant ist, wer aufgeklärt über Frauenunterdrückung, Islamismus und Demokratiefähigkeit spricht. Ein guter Jude, wer stets zu Antisemitismus, Holocaust und Israel Auskunft gibt. Dieses Integrationstheater stabilisiert das Bild einer geläuterten Gesellschaft – während eine völkische Partei Erfolge feiert. Max Czolleks Streitschrift entwirft eine Strategie, das Theater zu beenden: Desintegration. Desintegriert euch! ist ein Schlachtruf der neuen jüdischen Szene und zugleich eine Attacke gegen die Vision einer alleinseligmachenden Leitkultur.

Veranstalter*in: Partnerschaft für Demokratie Bremen Mitte, Viertel und Findorff
Datum: 13. Mai 2019
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Wall-Saal der Stadtbibliothek Bremen, Am Wall 201, 28195 Bremen

08.05.2019

Landesdemokratiekonferenz 2019

Das Bild zeigt den Flyer der Landesdemokratiekonferenz 2019.

Die drei Partnerschaften für Demokratie Bremerhaven, Bremen Nord und Bremen Mitte und das Demokratiezentrum im Land Bremen laden am Mittwoch, den 08. 05.2019 ab 16:30 Uhr zur Demokratiekonferenz 2019 unter dem Titel "Demo...kratie- EINMISCHEN - MITMISCHEN - AUFMISCHEN“ in den Denkort Bunker Valentin in Bremen ein. Vor Beginn der Konferenz besteht die Gelegenheit zur Führung durch den Denkort Bunker Valentin (begrenzte Plätze - Anmeldung erforderlich!).

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier (pdf, 1.8 MB).

Veranstalter*in: Partnerschaften für Demokratie, Demokratiezentrum Land Bremen. In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung.
Datum: 08. Mai 2019
Zeit: 16:30 - 19:30 Uhr (optional Führung um 15:30 Uhr)
Ort: „Denkort Bunker Valentin“, Rekumer Siel, 28777 Bremen

Das ausführliche Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier MEHR

07.05.2019

Zum vermeintlichen ‚Neutralitätsgebot‘ im Beutelsbacher Konsens

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VORTRAG und DISKUSSION

Kritische politische Bildung, egal ob im Jugendverband, im Freizi oder in der Schule, beschäftigt sich mit Ungleichheitsverhältnissen – ihrer Entstehung, ihren Erscheinungsformen, ihren Zusammenhängen und Akteuren. Dazu gehört die auch Thematisierung von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus.
Leitend wirkt für viele der Beutelsbacher Konsens, welcher 1976 auf einer Tagung unterschiedlicher Politikdidaktiker_innen formuliert wurde und heute in Kontexten schulischer undaußerschulischer politischer Bildung rezipiert wird. Er gibt die Maximen von Kontroversitätsgebot, Überwältigungsverbot und Teilnehmer_innen-Orientierung vor. Manchmal wird hieraus ein Neutralitätsgebot abgeleitet, wenn die Bildungsarbeit durch öffentliche Gelder finanziert wird.
Aber was heißt das? Sollen Pädagog_innen keine eigene Position beziehen? Müssen alle Akteur_innen des parteipolitischen Spektrums eine Bühne geboten bekommen? Insbesondere im Umgang mit dem parteiförmigen Rechtspopulismus kann Neutralität doch keine ausreichende Antwort sein!

Was genau der Beutelsbacher Konsens formuliert, wie dies heute zu interpretieren ist und was mit einem vermeintlichen Neutralitätsgebot auf sich hat, dazu referiert Ansgar Drücker vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit IDA e.V.

Veranstalter*in: Partnerschaft für Demokratie Bremen Mitte, Viertel und Findorff, die Naturfreundejugend Bremen und Jugendhaus "Die Buchte"
Datum: 07. Mai 2019
Zeit: 18.30 Uhr
Ort: T-Stube des Jugendhaus Buchte, Buchtstraße 14/15, 28195 Bremen, Haltestelle Domsheide

03.04.2019

Vielfalts-Quiz im Ihretwegen

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KNEIPEN-QUIZ

Die Teams werden vor Ort gebildet, so dass ihr auch allein kommen könnt. Das führende Team erhält nach jeder Runde eine Belohnung!

Veranstalter*in: Partnerschaft für Demokratie Bremen Mitte, Viertel und Findorff
Datum: 03. April 2019
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Ihretwegen, Neukirchstraße 44, 28215 Bremen

02.04.2019

Demokratie ist Vielfalt- Bremen Nord zeigt es!

Das Bild zeigt das Logo der Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord, gif, 565.1 KB

KAMPAGNE

Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen dürfen und ausgrenzender Politik widersprochen wird.
Die Partnerschaft für Demokratie Bremen-Norden will mit Ihnen deshalb gemeinsam eine Kampagne für Vielfalt gestalten. Kommen Sie zur Auftaktveranstaltung am 2. April und bestimmen Sie mit, welche Botschaft für Demokratie und gegen Ausgrenzung ab Mai im öffentlichen Raum sichtbar wird!
Bei der Auftaktveranstaltung informiert der Politikwissenschaftler Fabian Jellonnek über rechtspopulistische Ideologie und ihre fatalen Folgen für die Demokratie. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir anschließend den Slogan und die Gestalt unserer Kampagne. Das Ergebnis wird ab Mai im Bremer Norden sichtbar werden: Demokratie ist Vielfalt.

Die Kampagne

Auftaktveranstaltung:
Datum 2. April 2019
Zeit: 17.30-20.00 Uhr
Ort:Veranstaltungsort: Gustav Heinemann Bürgerhaus Vegesack, Kirchheide 49, 28757 Bremen

8.-14. April: Online-Abstimmung über das Kampagnen-Design

Anfang Mai: Verteilung des Kampagnenmaterials in Bremen Nord

Veranstalter*in: Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord

12.03.2019

AUSSTIEG AUS DEM RECHTSEXTREMISMUS- Einblicke in die Distanzierungshilfe

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GESPRÄCH

„Es ist so anstrengend zu hassen.“ Dieses Zitat eines Aussteigenden aus der rechten Szene deutet bereits an, dass es bei einem Ausstieg um mehr geht als „einfach aufzuhören“.
Die extrem Rechte ist keine einheitliche Gruppe. Sie besteht aus Individuen, die aus unterschiedlichen Gründen den Entschluss fassen, sich entsprechenden Strukturen anzuschließen. In dieser Veranstaltung möchten wir einen genaueren Blick auf die Beweggründe dieser (jungen) Menschen werfen und der Frage nachgehen, wie es möglich ist, sich wieder von dieser Zugehörigkeit zu distanzieren, welche alternativen Chancen es überhaupt nach einem Ausstieg gibt und mit welchen Herausforderungen sowohl Ausstiegshilfen als auch Aussteiger*innen umgehen müssen. Anhand unterschiedlicher Aussteiger*innen-Biografien, die von einem Schauspieler gelesen werden, und den praktischen Erfahrungen von zwei Mitarbeiter*innen von reset (Beratung und Begleitung bei der Loslösung vom Rechtsextremismus im Land Bremen) werden Einstiegs- und Distanzierungswege nachgezeichnet. Aufkommende Fragen werden diskutiert und Handlungsmöglichkeiten zur Einstiegsprävention thematisiert.

Moderation: Dr. Ralf Altenhof, Leiter des politischen Bildungsforums, Konrad-Adenauer-Stiftung

Veranstalter*in: Junges Theater Bremen im Rahmen des Begleitprogramms zu „Aus dem Nichts“ für Schulen
In Kooperation mit der Konrad Adenauer Stiftung und reset – Beratung und Begleitung bei der Loslösung vom Rechtsextremismus im Land Bremen (Vaja e.V.)
Datum: 12. März 2019
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Brauhauskeller, Bleicherstraße 28, 28203 Bremen

Bei Interesse kann auch ein Gespräch in der Schule mit reset vereinbart werden. Anmeldung unter reset@vaja-bremen.de

22.01.2019

Die Rechte Szene in Bremen

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Der Vortrag der Beratungsstelle pro aktiv gegen rechts gibt einen Überblick über rechte Strukturen in Bremen und findet im Kontext der jährlichen Veranstaltungsreihe zum 27. November der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein „Erinnern für die Zukunft e.V.“ statt.

Veranstalter*in: pro aktiv gegen rechts, Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Verein "Erinnern für die Zukunft e.V.
Datum: 22. Januar 2019
Zeit: 18.00 Uhr
Ort: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Birkenstraße 20/21

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Rassist*innen, Faschist*innen und sonstige Anhänger*innen radikal rechter Ideologien von der Veranstaltung auszuschließen.

13. Dezember 2018

Beratung von Opfern rechter und rassistischer Gewalt – Herausforderungen Sozialer Arbeit zwischen individueller Hilfe und politischer Intervention

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Wie können Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt in Deutschland unterstützt werden? In ihrer Studie »Beratung von Opfern rechter und rassistischer Gewalt – Herausforderungen Sozialer Arbeit zwischen individueller Hilfe und politischer Intervention« greift Gesa Köbberling die Ergebnisse internationaler Hate-Crime-Forschung auf und rekonstruiert anhand von Fallanalysen und qualitativen Interviews den Zusammenhang zwischen individuellen Gewaltfolgen und gesellschaftlichem Kontext. Sie skizziert die Potenziale – aber auch die Grenzen – eines professionellen Unterstützungsangebots, das sich explizit als soziale und politische Praxis versteht. Die Studie knüpft an Diskussionen um Möglichkeiten einer kritischen Praxis Sozialer Arbeit an, die das Politische im Sozialen nicht ausklammert.

Im Anschluss an den Vortrag wird es ein moderiertes Gespräch mit der Referentin und der Beratungsstelle für Betroffene soliport geben, indem die Inhalte des Vortrages in Bezug zur praktischen Arbeit diskutiert werden.

Referentin: Prof. Dr. Gesa Köbberling, Professorin für Soziale Arbeit, Evangelische Hochschule Freiburg
Gespräch und Moderation: soliport – Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Bremerhaven und Bremen, Malte Lohmeier, Demokratiezentrum Land Bremen

Veranstalter*in: soliport – Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Bremerhaven und Bremen, Hochschule Bremen, FB Soziale Arbeit, Demokratiezentrum Land Bremen
Datum: 13. Dezember 2018
Zeit: 15.30 – 17.00 Uhr
Ort: Hochschule Bremen, Neustadtswall 30, 28199 Bremen | Raum M328

06. Dezember 2018

Extremismus im Wechselspiel. Wie sich Neo-Salafismus und Rechtextremismus gegenseitig begünstigen – ein Vergleich am Beispiel weiblicher Narrative

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In der Veranstaltung geht es um die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Formen des Neo-Salafismus und den des Rechtsextremismus. Ziel ist es durch die Berücksichtigung von Parallelen und wechselseitigen Beeinflussungen beider Extremismusformen
Erkenntnisse in die praktische Präventionsarbeit zu tragen. Franziska Madmouj hat bereits mehrfach speziell zum Thema Frauen und Radikalisierungen gesprochen, zuletzt u.a. auf der Fachtagung des Präventionsnetzwerkes gegen religiös begründeten Extremismus im Oktober 2017 in Berlin und bei der Konferenz zu »Women in Extremism« der Universität Rostock und der International Observatory of Human Rights im September 2018.

Referentin: Franziska Madmouj ist Diplom Sozialarbeiterin und derzeit Studentin des MA Kulturanalysen an der CvO Universität Oldenburg. Sie arbeitete ca. zwei Jahre(2015/2016) bei beRaten e.v. In Hannover und hat dort sowohl Angehörigenberatung als auch direkte Beratung und Begleitung von (hauptsächlich) jungen Mädchen und Frauen durchgeführt.

Veranstalter*in: Al Etidal – Qualifizierungsangebote gegen Radikalisierung und Extremismus
Datum: 06. Dezember 2018
Zeit: 18.00 – 19.30 Uhr
Ort: Quartiersbildungszentrum Morgenland, Morgenlandstraße 43, 28237 Bremen

Fachtag am 28.11.2018

Die "Neue Rechte"- Herausforderungen in der pädagogischen und sozialen Arbeit

Im Zuge der medialen Debatten zu rechtsextemen Vorfällen, menschenverachtenden Einstellungen oder rassistischen Äußerungen fällt immer wieder der Begriff der ‚Neuen Rechten‘. Doch wer oder was verbirgt sich genau hinter diesem Sammelbegriff? Und welche Strategien stehen dahinter?

Zeitgleich sehen sich verschiedene Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Träger*innen von sozialen Einrichtungen und Demokratieprojekten, durch Unterstellungen und Skandalisierung, der Deligitimierung ihrer Arbeit ausgesetzt. Dagegen beziehen sie öffentlich Stellung und unterstreichen ihre Haltung für Menschenrechte, für eine demokratische Kultur und sprechen sich gegen Diffamierungen sowie für fachliche Diskussionen aus.

Wie hängen die verstärkte Sichtbarkeit der ‚Neuen Rechten‘ und die Angriffe auf Institutionen der pädagogischen und sozialen Arbeit zusammen? Was bedeutet eine Diskursverschiebung nach rechts für die Praxis? Welche Herausforderungen erwarten Fachkräfte diesbezüglich?
Über diese Fragen möchten wir mit Mitarbeitenden der pädagogischen und sozialen Arbeit sprechen und gemeinsam Handlungsstrategien diskutieren. Dafür gibt der Fachtag zu Beginn einen Überblick über die theoretische Vordenker*innen, Akteur*innen, Institutionen, Konzepte und Ideologien der ‚Neuen Rechten‘und erläutert deren Strategien. In Kleingruppen können anschließend die Herausforderungen für die pädagogische Praxis formuliert und Antworten erarbeitet werden. Der zweite Teil widmet sich wissenschaftlichen und praktischen Beispielen für die Arbeit mit Jugendlichen im Themenfeld ‚Ablehnungshaltungen‘ und ‚Neue Rechte‘. Diese und weitere Handlungsstrategien wollen wir abschließend gemeinsam diskutieren und Erfahrungen aus der Praxis in Deutschland und Österreich austauschen.
Ergänzend informiert ein Projektspot über Beratungsangebote und Projekte zu den Themenfeldern ‚Rechtsextremismus‘ und ‚gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit‘ im Land Bremen und darüber hinaus und bietet die Möglichkeit zum Austausch.

Das Programm und weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier:
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24. November 2018

Speak up! Nacht der Gedanken

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Die Auftaktveranstaltung »Prävention durch Selbsterkenntnis« soll Jugendliche durch Impulsvorträge inspirieren, sich selbst und ihre eigenen Gedanken auf die Bühne zu bringen. Hierdurch soll jungen Heranwachsenden eine Plattform der Selbstfindung und Selbsterkenntnis geboten werden, um individuellen Radikalisierungsprozessen vorbeugend entgegenzuwirken. Wir wollen Jugendlichen das Mikrofon reichen, um diese langfristig zur Teilhabe an einer lebendigen Gesellschaft anzuregen.

Veranstalter*in: Al Etidal – Qualifizierungsangebote gegen Radikalisierung und Extremismus
Datum: 24. November 2018
Zeit: 18.00 – 22.00 Uhr
Ort: HUDSON Bremen, Konsul-Smidt-Straße 8D, 28217 Bremen

Jugend in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung – Gefährlich oder gefährdet?

Soziale Arbeit im Kontext des religiös begründeten Extremismus im Spannungsfeld zwischen fachlicher Professionalität und sicherheitspolitischen Interessen

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Die Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus in Form von Salafismus und Islamismus ruft Fragen hervor, die in der Öffentlichkeit teils hysterisch diskutiert werden: Welche Faktoren tragen zu einer Hinwendung junger Menschen zu Angeboten entsprechender Gruppen und Strömungen bei?
Welche Rolle spielt die Religion hierbei? Es wird deutlich, dass im Kontext des religiös begründeten Extremismus zentrale Fragen von Innerer Sicherheit, demokratischen Grundwerten und dem Umgang mit einer vielfältigen Gesellschaft verhandelt werden.

Vortrag: Dr. Nils Schumacher, Kriminologe (Universität Hamburg)

Podiumsdiskussion: Esra Basha, Pro Islam/Al-Etidal (SCHURA Bremen) | David Aufsess, Fach- und Beratungsstelle kitab (VAJA e.V.) | André Taubert, Systemische Ausstiegsberatung Legato Hamburg | Egbert Degwitz, Koordinierungsstelle Deradikalisierung und Extremismusprävention (Senator für Inneres) | Dr. Nils Schuhmacher, Kriminologe (Universität Hamburg)

Moderation: Dennis Rosenbaum, VAJA e.V.

Veranstalter*in: kitab – Beratungsnetzwerk für Familien, Fachkräfte und Betroffene in der Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus
Datum: 22. November 2018
Zeit: 14:00-17:00 Uhr
Ort: Theather am Goetheplatz (Foyer), Goetheplatz 1–3, 28203 Bremen

Aktiv gegen Hate Speech, Fake News & Verschwörungsideologien

Train-The-Trainer-Fortbildung zur Stärkung der digitalen Zivilgesellschaft

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Das Netz ist fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelten, schon früh bewegen sich Heranwachsende weitgehend autonom in digitalen Kommunikationsräumen: Der Ton ist hier in den letzten Jahren deutlich rauer geworden und menschenverachtende Positionen nehmen zu. Jugendliche sind dadurch in ihrem Alltag mit Hass, Pöbeleien, Halb- und Unwahrheiten konfrontiert.

In unserer 3-tägigen Train-The-trainer-Fortbildung lernen Sie niedrigschwellige und kreative Methoden für die pädagogische Arbeit kennen: Wie können wir Jugendliche für diskriminierende Strukturen sensibilisieren und sie ermutigen, sich für eine digitale Zivilgesellschaft einzusetzen?

An 3 Tagen werden wir uns u.a. mit folgenden Inhalten und Fragestellungen beschäftigen:
•Wie sehen jugendliche Medienwelten aus?
•Was sind die aktuellen Diskurse zu Online Hate Speech, Fake News und Verschwörungsideologien?
•Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Wie können wir die Informations- und Medienkompetenz von Jugendlichen fördern?
•Kennenlernen und Ausprobieren kreativer Methoden und digitaler Tools für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen: In Windeseile eigene Fake News erstellen? Einen digitalen Comic gestalten? Oder in einem Speed-Dating Handlungsoptionen gegen Hass im Netz kennenlernen und ausprobieren.

Interessiert? Dann melden Sie sich schnell an, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldung unter mysoz.de/nofake

Veranstalter*innen: #denk_net ein Projekt des ServiceBureau- Jugendinformation (LidiceHaus)
Datum: 19. – 21. November 2018
Zeit: 9.30 – 16.30 Uhr
Ort: Jugendbildungsstätte LidiceHaus, Weg zum Krähenberg 33a, 28201 Bremen

7. November 2018

Synergien rechts außen!? Wie sich Rechtsextremisten, Rechtspopulisten und Wutbürger gegenseitig den Ball zuspielen

Das Bild zeigt einen Ball der auf einem Anstoßpunkt liegt. Auf dem Ball steht Deutschland., jpg, 8.1 KB

In den letzten Jahren hat die Bedeutung der so genannten „Neuen Rechten“ und des Rechtspopulismus stark zugenommen. Von Götz Kubitschek, „Ein Prozent für Deutschland“ über die so genannte „Identitäre Bewegung“, PEGIDA bis hin zu „Merkel muss weg“- Demos kommt ein Spektrum zusammen, das es geschafft hat, ihre rassistischen, antisemitischen und menschenverachtenden Inhalte bei großen Teilen der Gesellschaft anschlussfähig zu machen. Es werden bewusst Ängste bedient, Ressentiments befeuert und vermeintlich einfache Lösungen für komplexe gesellschaftliche Probleme präsentiert. Egal ob auf der Straße, im Sportverein, in der Schule oder den Parlamenten, überall scheinen sich ihre Positionen großer Beliebtheit zu erfreuen und werden wieder offen und selbstbewusst vertreten.
Im Vortrag soll es darum gehen, Schnittmengen der verschiedenen Akteur*innen aufzuzeigen und zu erklären, warum gerade diese Inhalte auch in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ auf Zustimmung stoßen. Im zweiten Teil wollen wir die Erfahrungen der Teilnehmenden mit einbeziehen und u.a. den Fragen nachgehen, was wir diesem Trend entgegensetzen können und wie die Menschen, die nicht in das klassische Bild des desintegrierten und gewaltsuchenden Neonazis passen, von Präventions- und Interventionsangeboten erreicht werden können.

Veranstalter*innen: pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven und
reset - Beratung und Begleitung bei der Loslösung vom Rechtsextremismus im Land Bremen in Kooperation mit der Volkshochschule Bremerhaven
Datum: 7. November 2018
Zeit: 18.30 - 20.00 Uhr
Ort: VHS Bremerhaven, Lloydstr. 15, 27568 Bremerhaven

23. Oktober 2018

Ausgestiegen aus der rechtsextremen Szene:

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Hat jede*r eine zweite Chance verdient?

Ein gelungener Ausstieg aus rechtsextremen Szenezusammenhängen beinhaltet neben dem Verzicht auf Gewalt, der kritischen Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Einstellung sowie der biografischen Aufarbeitung auch einen Wiedereinstieg in die Zivilgesellschaft. Denn nur durch eine gute Re-Integration kann das Risiko von Rückfällen minimiert werden. Doch häufig stoßen Ausgestiegene aufgrund ihrer Vergangenheit auf Ablehnung und begegnen etwa Problemen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz oder beim Aufbau eines außerszenischen Umfeldes. Dabei müssten eigentlich positive Anreize und Zukunftsperspektiven geboten werden, um Zweifler*innen zu ermutigen, sich überhaupt an eine Ausstiegshilfe zu wenden.

Die damit einhergehenden Herausforderungen für alle Beteiligten wollen wir mit Ihnen diskutieren und sowohl wissenschaftlich als auch praxisnah den Fragen nachgehen:
Wie laufen Ausstiegs- bzw. Distanzierungsprozesse überhaupt ab? Welche Kriterien müssen dabei erfüllt werden, um die Abkehr von der rechten Szene glaubhaft zu machen? Und welche Rolle spielt das soziale Umfeld?

Veranstalter*innen: reset in Kooperation mit Dr. phil. Christian Pfeil (Arbeitsstelle Rassismus, Fundamentalismus, Gewalt: Analyse, Prävention, Forschung und Beratung für pädagogische Arbeitsfelder (ARFG) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Datum: 23. Oktober 2018

Zeit: 19.00-20.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

Ort: KUKOON - Kulturkombinat offene Neustadt/Bremen, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

"Leih Dir einen Juden"

Auftaktveranstaltung der „Menorah – Jüdische Gemeinde zu Bremerhaven“ am 30.09.18

Das Bild zeigt die Einladung zur Veranstaltung

Die „Menorah – Jüdische Gemeinde zu Bremerhaven“ lädt Sie herzlich zu der Auftaktveranstaltung: „Leih dir einen Juden!“ ein.
Ein Präventionsprogramm gegen Antisemitismus unter der Schirmherrschaft von Dr. Felix Klein

Programm

10:30 Uhr Eröffnung / Begrüßung mit Musik

10:45 Uhr Prof. Micha Brumlik - Vortrag: „Jüdisches Leben in Deutschland in der Gegenwart“

11:45 Uhr Musik, anschließend Pause mit kleinem Imbiss

12:20 Uhr Podiumsdiskussion mit:
Prof. Micha Brumlik – Erziehungswissenschaftler, Hrsg., Autor und Publizist, Träger der Buber-Rosenzweig-Medaille
Irith Michelsohn – Generalsekretärin „Union progressiver Juden in Deutschland K.d.ö.R.“
Dr. Hermann Kuhn – Vorsitzender „Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser e.V.“
Mircea Ionescu – Vorsitzender „Menorah – Jüdische Gemeinde zu Bremerhaven e.V.“
Moderation:
Dr. Silke Betscher – Lektorin am "Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen"
Musiker: Anke und Helmut von Blancke-Trio und Mircea Ionescu

13:30 Uhr Ausklang mit offenem Austausch

Veranstalter*innen: Menorah – Jüdische Gemeinde zu Bremerhaven“ Postfach 120111, 27515 Bremerhaven

Datum: Sonntag, 30.09.2018

Zeit: 10:30 – 13:30

Ort: New-York-Saal des Deutschen Auswandererhauses, Columbusstr.65, 27568 Bremerhaven

„Leih dir einen Juden“ richtet sich gegen Antisemitismus und wird vom
Bundesfamilienministerium im Rahmen des Programms:
„Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und
Menschenfeindlichkeit“ gefördert. Es wird zudem vom Jugendamt
Bremerhaven unterstützt und wissenschaftlich von der Universität Bremen
begleitet. Unser Programm wendet sich an Schulen, Institutionen,
Organisationen, Glaubensgemeinschaften usw.

Hinweise der Veranstalter: Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.
Wenn Sie Fragen zur Barrierefreiheit, Übersetzung oder Kinderbetreuung haben, kontaktieren Sie uns bitte vorab.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Teilnehmende, welche den Ablauf stören, auszuschließen. MEHR

Aktionstag "Was tun?!"

Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung am 28.9.2018 in Vegesack

Das Bild zeigt das Plakat des Aktionstages Was tun?! Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung am 28.9.2018 in Vegesack

Rassistische, sexistische und homophobe Aussagen und Haltungen begegnen uns nicht nur in Alltagsgesprächen, sondern auch in Medien, sozialen Netzwerken und politischen Debatten. Jüngste Wahlergebnisse zeigen, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Positionen europaweit auf dem Vormarsch sind.

Mit dem Aktionstag „Was tun?! Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ wollen wir ein aktives Zeichen setzen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

Der Aktionstag wurde im Jahr 2017 erstmals veranstaltet. Er ist eine Initiative der Partnerschaft für Demokratie Bremen-Nord und wird von einem breiten Bündnis aus Vereinen, Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen organisiert.

Programm

Workshops
10:15-13:15 Uhr – Sich Einmischen?! Stereotype erkennen und entkräften

10:15-13:15 Uhr – Action! Aktiv werden gegen Hass im Netz!

10:15-13:15 Uhr – Alltagsrassismus

10:15-12:15 Uhr – Schublade auf! – ein Workshop zu den eigenen Vorurteilen

14:00-18:30 Uhr – Syrischer Dabke-Tanz

14:00-18:00 Uhr – Poetry Slam Workshop

14:00-17:00 Uhr – Gimme the Beat! Eine Einführung in das Schlagzeug spielen

14:00-18:30 Uhr – Graffiti gegen Ausgrenzung

14:00-18:30 Uhr – Rap-Workshop

14:00-18:30 Uhr – (Queer-) Feministischer Stencil-Workshop – Feminist Art

15:00-18:00 Uhr – Antisemitismus heute?! Antisemitische Verschwörungstheorien

15:00-18:00 Uhr – Alltagssexismus

Offene Angebote (keine Anmeldung erforderlich)
13:00-17:00 Uhr – Offene Beratung der Flüchtlingsinitiative Bremen e. V.
14:00-16:00 Uhr – Quiz
17:00-18:30 Uhr – Dokumentarfilm: „Flucht aus Syrien“
17:00-18:30 Uhr – Führung zu Stolpersteinen in Vegesack

Am Abend stehen die STL Crew und Hast&Pestizi im Freizi Alt-Aumund auf der Bühne.
Einlass ist um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das ausführliche Programm gibt es unter:

aktionstag-bremen.org

Veranstalter*innen: Eine Initiative der Partnerschaft für Demokratie Bremen-Nord und einem breiten Bündnis aus Vereinen, Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen.

Datum: 28. September 2018

Zeit: Beginn 10 Uhr

Ort: Im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus| Kirchheide 49| 28757 Bremen Vegesack und dem Freizi Alt-Aumund|Aumunder Heerweg 89| 28757 Bremen

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung: Bis zum 20. September 2018 unter werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de
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"Mit Gewalt ins Paradies?" Fachtagung zur Radikalisierungsprävention 11.09.2018- 12.09.2018

Das Bidl zeigt eine Rolltreppe.

Prävention von Radikalisierung und islamistischem Extremismus ist mehr als nur ein Bündel an Maßnahmen und Gegenstrategien. Prävention bedeutet, einen Schritt voraus zu sein. Prävention kann nur gelingen, wenn sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird.

Die Fachtagung in Bremen soll ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer sein und bietet zugleich eine bewährte Plattform für den multiperspektivischen Austausch und die Vernetzung mit Expertinnen und Experten aus regional verankerten als auch überregional verorteten Institutionen. Neben aktuellen Themen wie beispielsweise die "genderreflektierte Radikalisierungsprävention" oder auch die Frage nach dem Umgang mit den "Kindern der Salafisten" sollen vor allem die "Orte der Prävention" im Fokus der Fachtagung stehen. Die Herausforderungen der Präventionsarbeit in Schulen, in Unterkünften für geflüchtete Minderjährige, im Internet, im Strafvollzug oder auch in Moscheegemeinden sollen beleuchtet und diskutiert werden, um aus den Erkenntnissen geeignete Handlungsstrategien für die Präventionsarbeit ableiten zu können.

Die Veranstaltung richtet sich besonders an Akteure aus der Region, die im Bereich der Radikalisierungsprävention und in den Arbeitsbereichen politische Bildung, Schule, Sozialpädagogik, Sicherheitsbehörden und Journalismus tätig sind.

ZUR ANMELDUNG EXT:Anmeldung für Tagung Mit Gewalt ins Paradies

Veranstalter*in: Demokratiezentrum Land Bremen, Bundeszentrale für politische Bildung, Landeszentrale für politische Bildung Bremen

Datum: 11.09.2018 - 12.09.2018

Zeit: Beginn um 11 Uhr am 11.09.2018
Ende um 15 Uhr am 12.09.2018

Ort: Dorint Park Hotel Bremen
Im Bürgerpark
28209 Bremen

Weitere Informationen finden Sie hier: MEHR

Demokratiekonferenz am 26. April 2018

Das Bild zeigt auf grünem Hintergrund mit pinker Schrift den Text: In Zukunft-  Gemeinsam... gegen menschenfeindliche Angriffe!

Die drei Partnerschaften für Demokratie Bremerhaven, Bremen Nord und Bremen Mitte und das Demokratiezentrum im Land Bremen laden am Donnerstag, den 26. 04.2018 ab 16:30 Uhr zur Demokratiekonferenz 2018 unter dem Titel "In Zukunft – Gemeinsam! Gegenstrategien und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit menschenfeindlichen Angriffe“ in den Denkort Bunker Valentin in Bremen ein. Vor Beginn der Konferenz besteht die Gelegenheit zur Führung durch den Denkort Bunker Valentin (begrenzte Plätze - Anmeldung erforderlich!).

Das ausführliche Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier hier (pdf, 240.2 KB).
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