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Ausstieg aus dem Rechtsextremismus

Die Beratungsstelle reset hält in enger Kooperation mit der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) ein Angebot für Ausstiegswillige im Land Bremen vor.

Die Beratungsanlässe können sehr vielfältig sein:

Sie …
... sind oder waren in der jüngeren Vergangenheit fest in neonazistische oder rechtsextremistische Strukturen wie Kameradschaften oder Parteien eingebunden,
... haben regelmäßigen Kontakt zu Personen der extremen Rechten,
... tragen aus ideologischer Überzeugung ein Tattoo einer verfassungswidrigen Organisation,
... befürchten, dass ihnen bei einem Ausstieg Gefahr droht,
... haben aus unterschiedlichsten Beweggründen (z.B. Strafverfahren, Partnerschaft, Familie, Beruf) Zweifel oder Irritationen und wollen sich nun ernsthaft mit einem Ausstieg auseinandersetzen.

So individuell wie die Beratungsanlässe sein können, ist auch unsere Angebotsbreite. Für ausstiegswillige Personen aus den Organisations-, Kader- bzw. Führungsstrukturen der rechtsextremen Szene wird ein gesondertes Beratungskonzept vorgehalten, das in Kooperation mit der ARUG in Wolfsburg umgesetzt wird. Hier fungiert reset als Erstkontaktstelle für Bremen und Bremerhaven, stimmt das Vorgehen je nach individueller Bedarfslage mit dem Kooperationspartner ab und vermittelt die Beratungsnehmer/innen ggf. an die ARUG, die über langjährige Erfahrung in der Ausstiegsarbeit mit Kadern und Führungskräften der rechtsextremen Szene verfügt.

Die Beratung ist absolut vertraulich, freiwillig und kostenlos.

Auch Angehörige, Fachkräfte und alle Menschen mit Interesse rund um das Thema Rechtsextremismus, Distanzierung und Ausstieg finden bei reset Antworten. Gerne helfen wir Ihnen bei Ihren Fragen weiter.

reset ist telefonisch unter 0157/77453638 bzw. 0157/52510527 oder per Mail unter: reset@vaja-bremen.de zu erreichen.

Weiterführende Informationen gibt es unter www.reset-bremen.de